Sektion für Phoniatrie und Audiologie der Klinik und Poliklinik für HNO
 Universitätsmedizin Leipzig

Schlucken

Erkrankungen des Schluckens:

Schluckstörungen können bereits bei Neugeborenen auftreten und betreffen besonders häufig ältere Menschen und Patienten mit neurologischen Erkrankungen und nach Tumorbehandlung im Kopf-Hals-Bereich. Sie machen sich beispielsweise durch Probleme beim Aufnehmen und Transportieren der Nahrung in der Mundhöhle, beim Auslösen des Schluckaktes und beim Abschlucken bemerkbar. Besonders gefährlich ist die so genannte Aspiration - das Verschlucken mit Eindringen von Speichel oder Nahrung in die Luftröhre.

Untersuchungsmöglichkeiten:

  • spezialisierte Schluckanamnese (incl. Auswirkung der Störung auf Lebensqualität etc.)
  • klinische Untersuchung incl. Videolaryngostroboskopie, flexibler Endoskopie (fiberoptic endoscopic examination of swalloing)
  • Veranlassung und Koordination zusätzlicher instrumenteller Diagnostik durch die Radiologie, Gastroenterologie und Pneumologie)

Behandlungsmethoden:

  • Schluckübungsbehandlung bei Tumorerkrankungen
  • manuelle Faszilitation (Anwendung manualtherapeutischer Techniken am Hals und Kehlkopf zur Verbesserung der Schluckens)
  • Beratung der Angehörigen
  • Einleitung einer Dysphagie-Behandlung in spezialisierten Rehabilitationseinrichtungen

Was muss ich zum Termin mitbringen?

  • Überweisungsschein vom HNO-Facharzt
  • Liste aller eingenommenen Medikamente
  • Vorbefunde, gegebenenfalls in Kopie
  • Behandlungsberichte Logopädie
  • Röntgen, bzw. CT-Bilder und Befunde
 
Letzte Änderung: 17.02.2010, 15:10 Uhr
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Sektion für Phoniatrie und Audiologie der Klinik und Poliklinik für HNO